Herzlich willkommen auf der Website der Amnesty International Hochschulgruppe Karlsruhe
Mail: amnesty@lists.kit.edu - Treffen: jeden Montag um 19 Uhr im UStA-Thekenraum

Herzlich Willkommen

vom 04.04.2014

… auf den Seiten der Amnesty International Hochschulgruppe Karlsruhe. Hier kannst du dich generell über uns und unsere Arbeit informieren. Fotos und Feedback zu den aktuellen Aktionen findest du unter facebook.com/Amnesty.Karlsruhe

Studierende aller Hochschulen und diejenigen, die gerne mit solchen verkehren sind herzlich eingeladen bei uns mitzumachen. Jeden Montag ab 19 Uhr im AStA-Thekenraum in der Mensa Am Adenauerring. Wie noch, erfährst Du unter <SEI DABEI!>


 

AKK Briefstube Juli 2013

vom 03.07.2013

Gestern haben wir bei strahlendem Sonnenschein im Biergarten des Studentencafes AKK Briefe an den türkischen Ministerpräsidenten und an den türkischen Botschafter in Berlin gesammelt. Es kamen jeweils 13 Stück zusammen. In den Briefen drücken die Unterzeichner ihre Besorgnis über die Geschehnisse in Istanbul und anderen türkischen Städten aus. Daneben stellen sie Forderungen nach der Einhaltung der Menschenrechte und der Strafverfolgung aller Verbrechen, die im Zuge der Demonstrationen von allen Seiten begangen wurden.

Neben viel Zuspruch durch türkischstämmige Studierende gab es auch die ein oder andere Diskussion mit Menschen, die die Lage in der Türkei anders einschätzen als die Menschenrechtler von Amnesty & Co.

Insgesamt hat die Aktion gezeigt, dass es Handlungs- und Diskussionsbedarf zur Lage in der Türkei gibt. Wer sich unseren Forderungen anschließen möchte, hat mit der folgenden Briefvorlage die Möglichkeit dazu: Briefstube_Juli

SEI DABEI!


 

10./12.6. Filmabende im UniKino

vom 03.06.2013

In Zusammenarbeit mit dem AFK UniKino zeigen wir am Montag den 10.6. und Mittwoch den 12.6. die von Kritikern gefeierte Ai Weiwei-Dokumentation “Never Sorry” (2012).

Los geht’s jeweils um 20 Uhr im Hertz-Hörsaal (Geb. 10.11) auf dem KIT-Campus Süd.

Ai Weiwei ist ein chinesischer Konzeptkünstler, Bildhauer und Kurator. Nach jüngsten regierungskritischen Äußerungen im Rahmen der Proteste in China 2011 war er seit dem 3. April 2011 an einem unbekannten Ort in Haft. Der Sprecher des Außenministeriums Hong Wei erklärte: „Provokante Menschen wie Ai Weiwei muss man im Zaum halten.“ Am 22. Juni 2011 wurde Ai Weiwei unter strengen Auflagen und gegen Kaution freigelassen.

 

Worüber geht’s im Film?

AI WEIWEI: NEVER SORRY is the inside story of a dissident for the digital age who inspires global audiences and blurs the boundaries of art and politics. First-time director Alison Klayman gained unprecedented access to Ai while working as a journalist in China. Her detailed portrait provides a nuanced exploration of contemporary China and one of its most compelling public figures.

Weitere Informationen auf der offiziellen Seite des Films: http://aiweiweineversorry.com


 

Pressemitteilung: Polizeigewalt bei den Protesten in Instanbul

vom

Bezüglich der Proteste und Ausschreitungen u. A. in Istanbul und der exzessiven Gewaltanwendung von Seiten der Polizei, hat Amnesty International nun eine offizielle Pressemitteilung herausgegeben.

Der Titel lautet: Disgraceful Use of Excessive Police Force in Istanbul

Darin prangert Amnesty International die exzessive Anwendung von Gewalt durch Polizisten an und schreibt ihnen eine große Mitschuld an der Eskalation der Proteste zu (Zitat von John Dalhusien, Director of Amnesty International for Europe):

Excessive use of force by police officers can be routine in Turkey but the excessively heavy-handed response to the entirely peaceful protests in Taksim has been truly disgraceful. It has hugely inflamed the situation on the streets of Istanbul where scores of people have been injured

Außerdem beruft sich Amnesty auf Berichte, denen zufolge zum Zeitpunkt der Mitteilung nach von mehr als 1000 Verletzten und mind. 2 Toten auszugehen ist. In diesem Zuge bezeichnet Amnesty den unangemessenen Einsatz von Tränengas als eine der Hauptursachen für die Verletzungen:

The inappropriate use of tear gas by police has been the most devastating on the safety of demonstrators, causing an unknown number of injuries, including serious head injuries when the canisters hit protestors.

Desweiteren erhielt Amnesty Berichte, denen nach Demonstranten für bis zu 12 Stunden in heißen, vollen Polizeifahrzeugen ohne Essen, Wasser oder Zugang zu sanitären Anlagen festgehalten wurden:

Amnesty International has received reports that some protestors detained last night were held for up to 12 hours in hot and overcrowded police vehicles without access to food, water or toilet facilities.

Abschließend fordert Amnesty International Premierminister Erdogan auf, die Polizeigewalt zu stoppen und die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen zu beenden. Die Vorwürfe der Gewaltanwendung müssen untersucht, und die Lage von Seiten der Regierung entschärft werden:

Amnesty International is calling on Turkey’s Prime Minister, Recep Tayyip Erdogan to step in immediately and stop police violence. Ill-treatment on arrest and in detention must end, access to medical care must be ensured. An independent and effective investigation into the violence must be carried out together with an urgent display of attrition from the government to diffuse the crisis

Die gesamte Pressemitteilung ist hier einzusehen.


 

Anti-Flag für Amnesty

vom 01.05.2013

Die Politpunk-Band Anti-Flag hat für Amnesty den Song »Toast to Freedom« neu aufgenommen. Unterstützt wurden die vier US-Amerikaner von Musikern der Bands Donots, Beatsteaks und Billy Talent. Die Originalversion des Songs war veröffentlicht worden, um den fünfzigsten Geburtstag von Amnesty im Jahr 2011 zu feiern. Für Anti-Flag war der Anlass für die Aufnahme das Schicksal der Musikerinnen der russischen Band Pussy Riot. Wegen eines »Punk-Gebets« in einer Moskauer Kathedrale waren zwei der Künstlerinnen zu Haftstrafen im Straflager verurteilt worden.
Die Coverversion von Anti-Flag ist unter anderem bei iTunes und Amazon erhältlich. Alle Erlöse aus
den Downloads sowie dem Verkauf der limitierten 7’’-Vinyl-Scheibe kommen Amnesty zugute.

 

 


 

Pressemitteilung: Hochschulgruppen des KIT veranstalten Informations- und Diskussionsabend zum Jahrestag der syrischen Aufstände

vom 18.03.2013

Karlsruhe 17. März
Anlässlich des zweiten Jahrestages der Aufstände in Syrien veranstaltete die Juso Hochschulgruppe Karlsruhe zusammen mit der Amnesty International Hochschulgruppe Karlsruhe und den Stipendiaten der Friedrich-Ebert-Stiftung am vergangenen Freitag einen Informations- und Diskussionsabend um auf das Schicksal der syrischen Flüchtlinge aufmerksam zu machen. Über 80 Teilnehmer*innen besuchten die Veranstaltung am Campus-Süd des KIT.
Patricia Günther, Hebamme bei der Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“, berichtete zu Beginn der Veranstaltung von ihren umfangreichen Erfahrungen aus Syrien. Sie zeichnete ein erschreckendes Bild von der Lage vor Ort: „Es war bislang der schwerste Einsatz für mich. Immer wieder hörten wir Flugzeuge über uns und kurz darauf Bombeneinschläge. Aber auch in den Flüchtlingslagern ist die Not groß. Davon sind vor allem die Kinder betroffen.“
Die Arbeit der Helfer*innen vor Ort werde trotz der politischen Neutralität ihrer Organisation durch Drohungen und Repressalien erschwert. In den Krankenhäusern und Flüchtlingslagern fehle es an allem.
Jürgen Blechinger, Flüchtlingsexperte der evangelischen Landeskirche, ergänzte nach dem Bericht von Patricia Günther mit Informationen über die rechtliche Situation der Flüchtlinge. Zwar würden auch in der EU bereits syrische Flüchtlinge aufgenommen, aber die rechtlichen Hürden seien nach wie vor groß. Deutschland nehme im Vergleich zu anderen Staaten wie Schweden und den USA nur wenige Flüchtlinge auf.

Gemeinsam mit Ahmad Aboustif, Vorsitzender des Vereines “„Karlsruhe hilft Syrien”“ und Parsa Marvi, SPD-Bundestagskandidat aus Karlsruhe wurden in der anschließenden Diskussionsrunde Fragen aus dem Publikum erörtert. Ahmad Aboustif berichtete vom Kontakt zu seinen Angehörigen in Aleppo und von seiner Arbeit im Verein. Parsa Marvi, der selbst als Kind mit seinen Eltern aus dem Iran fliehen musste, erzählte von dieser bis heute prägenden Erfahrung. In der Diskussion wurden unter anderem Möglichkeiten für ein größeres Engagement Deutschlands in der Flüchtlingsfrage ausgelotet und kritisch über eine Intervention in Syrien gesprochen. Auch Handlungen der Opposition in Syrien wurden vom Publikum kritisch kommentiert. So entstand ein differenziertes Bild des Konfliktes, das deutlich machte, dass eine einfache politische Lösung nicht auffindbar sein wird.

Martin Sand, Pressesprecher der Juso-Hochschulgruppe, zog ein appellierendes Resümee am Ende der Veranstaltung: „Ungeachtet der politischen Verwicklungen im Land zeigt sich, dass einiges getan werden kann und muss um der syrischen Zivilbevölkerung und den Flüchtlingen zu helfen. Das kann zum einen durch finanzielle Unterstützung der Flüchtlingslager und den dort engagierten Hilfsorganisationen, aber auch durch die schnelle und unkomplizierte Aufnahme weiterer Flüchtlinge in die EU geschehen. Auch Bürgerschaftliches Engagement hier vor Ort zur Unterstützung der Neuankömmlinge würde helfen.“

Die Pressemitteilung kann auch formatiert hier heruntergeladen werden: PM_SyriendiskussionveranstaltungJusosAmnesty17032013


 

Zwei Jahre Bürgerkrieg in Syrien – Zwischen Aufstand und Flucht

vom 04.03.2013

Im März vor zwei Jahren begann der Bürgerkrieg in Syrien, der bislang 70.000 Todesopfer forderte und Millionen zur Flucht zwang. Diese humanitäre Katastrophe darf nicht ignoriert werden. Die Karlsruher Hochschulgruppen der Jusos, Amnesty International sowie der Friedrich-Ebert-Stiftung sehen nicht weg. Wir wollen unseren syrischen KommilitonInnen zuhören, mehr über die Folgen des Krieges sowie die Betroffenen erfahren und selbst Initiative ergreifen. In konstruktiver Zusammenarbeit veranstalten wir deshalb einen Informations- und Diskussionsabend, zu dem wir alle Interessierte herzlich einladen.

ReferentInnen:

  • Patricia Günther (Ärzte ohne Grenzen)
  • Jürgen Blechinger (Flüchtlingsexperte der ev. Landeskirche)

Gäste:

  • Ahmad Aboustif (Vorsitzender des Vereins „Karlsruhe hilft Syrien“)
  • Parsa Marvi (SPD-Bundestagskandidat im Wahlkreis Karlsruhe)

Wann? – Freitag, 15.03.2013 – 19 Uhr bis 22 Uhr

Wo? - Fakultät für Architektur, Englerstr. 7, Geb. 20.40, Karlsruhe

Weitere Informationen findet ihr auf der Event-Seite auf Facebook: https://www.facebook.com/events/607747135906312/

Wir freuen uns auf euer zahlreiches Kommen!


 

Unifest

vom 21.01.2013

Es ist wieder soweit:

Es ist Unifest (klick)! Und die Amnesty International HSG ist natürlich auch vor Ort.

An unserem Stand kannst du leckere Brote kaufen, oder dich über Menschenrechts Themen informieren lassen.

Wir freuen uns auf deinen Besuch.

Die Amnesty HSG

 

P.S. Auch spontane motivierte Helfer sind immer Willkommen.

 


 

No One Knows About Persian Cats…

vom 08.10.2012

… und kaum einer weiß von Bahman Ghobadis gleichnamigen Film aus dem Jahr 2009. Wenn du mehr über die Katzen und die iranische Indie-Rock-Szene erfahren willst, komm am 13.11.2012 um 20 Uhr ins AKK/Kit Campus Süd/Karlsruhe. Die Amnesty Hochschulgruppe zeigt das authentische Underground-Portrait aus Teheran und reicht dazu persische Spezialitäten in orientalischem Ambiente.

Der Film erzählt von zwei jungen Independent-Musikern, die fest entschlossen sind vor ihrer Ausreise ins Exil noch ein Abschiedskonzert zu veranstalten. Für sie und viele andere junge Künstler im Iran ist es gefährlich ihre Idee von freier Musik umzusetzen. Auf der Suche nach Bandmitgliedern begeben sie sich in die geheime Musikszene von Teheran, die abgeschottet vom konservativen Alltag eine expressive, freie und hoffnungsvolle musikalische Vielfalt aufweist.

Der Spielfilm, für den Regisseur und Drehbuchautorin mit zahlreichen Tagen im Gefängnis bezahlen mussten, basiert auf wahren Begebenheiten und wurde ohne Genehmigung der Behörden an original Schauplätzen mit echten Musikern aufgenommen. SEI DABEI!


 

Hochschultage Karlsruhe 2012

vom 12.06.2012

Die Global Marshall Plan Hochschulgruppe Karlsruhe und weitere engagierte studentische Initiativen des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) veranstalten am 13. und 14. Juni bereits ihre zweiten Hochschultage – diesmal mit dem Schwerpunkt “Eine Frage der Ethik?”. Alle Interessierten sind wieder herzlich eingeladen teilzunehmen!

Im letzten Jahr war die Veranstaltung bereits so erfolgreich, dass der Hochschultag unter den besten drei Team-Projekten bei der Auszeichnung der „Stiftung Wissen plus Kompetenzen“ und des „House of Competence“ (Hoc) des Karlsruher Instituts für Technologie landete.

Beim Hochschultag 2012 wird Tom Hoyem, Wahlbeobachter der OSZE, dän. Minister a.D. die Teilnehmer des Hochschultages begrüßen und zum Thema “Alles beginnt mit demokratischen Wahlen” sprechen, gefolgt von der ersten Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe, welche zum Thema “Ethik in der Politik” sprechen wird. Nachmittags laden drei verschiedene Workshops zur thematischen Vertiefung ein, was mit einem Vortrag zum Thema Mikrokredite und einer abschließenden Podiumsdiskussion zur „Entwicklungszusammenarbeit“ abgerundet wird.

Am Donnerstag, den 14. Juni, wird P rof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher, Mitglied des Club of Rome und Mitinitiator der Global Marshall Plan Initiative, das Konzept der “Ökosozialen Marktwirtschaft” vorstellen.

Auch wir werden dort im Rahmen eines Workshop um Thema Waffenhandel und dem neuen Arms-Trade-Treaty vertreten sein.  Unten findet ihr das Programm über die zwei Tage.

Programm der Hochschultage Karlsruhe 2012

Programm der Hochschultage Karlsruhe 2012


 

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