Arbeitsprogramm

Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Wintersemester 2014 und Sommersemester 2015

Hochschulgruppen
Die Homepage des AStA soll übersichtlicher strukturiert werden. Vor allem deren Aufbau soll verbessert werden und die Aufgaben sowie die Möglichkeiten, sich im studentischen Umfeld ehrenamtlich zu engagieren, sollen beworben werden. Dazu soll unter anderem das Projekt „Engagier dich“ fortgeführt werden. Es wird ein Leitfaden für Hochschulgruppen erstellt. Die beim AStA registrierten Hochschulgruppen und Studierende (bei der Gründung solcher) werden unterstützt. Die Vernetzung der Hochschulgruppen untereinander wird unter anderem durch vom AStA organisierte Treffen gefördert.

 

Studierendenschaft
Der AStA berichtet persönlich im  Studierendenparlament und in  der Fachschaftenkonferenz und steht für  Rückfragen zur Verfügung. Der AStA arbeitet mit Unterstützung des FSK-Präsidiums eng mit der Fachschaftenkonferenz zusammen. Er hilft bei der Koordination und Absprache der studentischen Gremienvertreter. Zur Verbesserung der Studienbedingungen und um die Studierbarkeit sicherzustellen, arbeitet der AStA mit den studentischen Vertretern des Senats und den Senatskommissionen zusammen und koordiniert diese. Die Treffen der oben genannten Gremien werden regelmäßig besucht. Durch die Einführung der verfassten Studierendenschaft (VS) sind die aktuellen Vereins- und Rechtsstrukturen innerhalb der Studierendenschaft nicht mehr optimal. Es muss daher über eine Umstrukturierung nachgedacht werden. Dieses Projekt „VS 2020“ wird der AStA vorantreiben. Die Wirtschaftlichkeit der SSV-Betriebe soll gesteigert werden. Die Fahrtkostenabrechnung wird überarbeitet.

 

Öffentlichkeit und Kommunikation
Aktuelle, die Studierenden betreffenden, The­men werden vom AStA aufgegriffen und in die Studie­ren­den­schaft getragen. Der AStA gibt im Semester Magazine, genannt „Ventil“, heraus. Darin und im Newsletter wird die Studierendenschaft über aktuelle Themen, insbesondere nach LHG §65(2), informiert. Der News­let­ter wird min­des­tens ein­mal im  Monat ver­öf­fent­licht. Wei­te­re  In­for­ma­ti­ons­ka­nä­le sind Face­book, Home­page und Twit­ter. Dort wer­den pri­mär Stu­die­ren­de  je nach Be­darf über ak­tu­el­le The­men in­for­miert. Darüber hinaus werden für die Homepage tiefergehende Informationen und Hintergrundartikel erstellt. Insbe­son­de­re die Presse wird durch das Verschicken von Pres­se­mit­teilungen über wichtige Vor­kom­nisse in Kenntnis gesetzt. Es erscheint im WS14/15 eine weitere Ausgabe des KalendAStA. Die Vertretung der Interessen der Studierenden im Rahmen der Stadtpolitik soll verbessert werden.

 

KIT
Der Kontakt zum KIT-Präsidium  wird gepflegt. Der KIT-Präsident wird einmal im Semester zu „Präsidium im Gespräch“ eingeladen. Der AStA setzt sich dafür ein, dass der Forumsrasen erhalten bleibt und nicht betoniert wird. Es wird angestrebt, mehr Fahrradstellplätze auf dem Campus zu schaffen. Zusammen mit dem Studierendenwerk soll an einer Lösung gearbeitet werden, wie in Zukunft die Bearbeitung der BAföG-Anträge, sowie die Wartezeiten in der Mensa verkürzt werden können. Außerdem setzt der AStA sich für einen Ausbau der Wohnheimplätze ein. Der AStA setzt sich für ein erweitertes Essensangebot für besondere Bedürfnisse ein (wie beispielsweise veganes Essen und Einführung von „Mensa Vital“).

 

Service
Alle Referenten bieten eine wöchentliche Sprechstunde an. Kooperationen mit anderen Organisationen werden angestrebt, zum Beispiel. zum Ticketvorverkauf. Der AStA evaluiert, ob neue Servicekonzepte (wie zum Beispiel ein Fahrradverleih oder eine Fahrradwerkstatt) tragbar sind. Die Vergabe der Freitische wird evaluiert und bei Bedarf verbessert. Zum kommenden Wintersemes­ter sollen erneut Notunterkünfte angeboten werden. Dabei sollte auch über neue Konzepte und Orte nachgedacht werden (zum Beispiel eine Kooperation mit Hochschulgruppen oder dem Studierendenwerk). Min­des­tens drei Mal pro Woche  wird zu fes­ten Zei­ten eine So­zi­al­be­ra­tung an­ge­bo­ten, in der Stu­die­ren­de unter an­de­rem Fra­gen zum BAföG, zur Stu­di­en­fi­nan­zie­rung und Wohnen stellen können. Wäh­rend der vor­le­sungsfreien Zeit kann hier­von abgewichen wer­den, je­doch wird mindestens zwei Mal pro Woche zu einer bestimmten Zeit eine Sozialbera­tung an­ge­bo­ten.

 

Positionen
Der AStA setzt sich für eine all­ge­mei­ne Ver­bes­se­rung des BAföG ein; ins­be­son­de­re soll­te das BAföG kon­ti­nu­ier­lich an die ge­stie­ge­nen fi­nan­zi­el­len Be­las­tun­gen an­ge­passt wer­den. Der AStA nimmt re­gel­mä­ßig an den Tref­fen der Landesstudierendenvertretung (Landesastenkonferenz = LAK) teil, hält Kon­takt mit den Karls­ru­her ASten (KA-AS­ten) und pflegt die über­re­gio­na­le Zu­sam­men­ar­beit. Er un­ter­stützt außerdem die Ver­hand­lun­gen zu einem lan­des­wei­ten Stu­di­ticket und führt gegebenenfalls eine landesweite Umfrage unter Studierenden durch. Der AStA unterstützt aktiv die Verbesserung der Situation von Flüchtlingen in Karlsruhe und stellt dafür Infrastruktur zur Verfügung. Der AStA setzt sich dafür ein die Lage der studentischen Beschäftigen zu verbessern. Des Weiteren klärt der AStA die Studierenden über ihre Rechte, wie zum Beispiel Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall auf. Der AStA setzt sich für die Umsetzung der Zivilklausel ein, insbesondere am KIT. Der AStA setzt sich für eine Verbesserung der Infrastruktur auf dem Campus, wie beispielsweise flächendeckendes WLAN ein. Zudem unterstützt er den Prozess der Erstellung einer einheitlichen Plattform, auf der sämtliche Vorlesungsunterlagen des aktuellen und der vergangener Semester zugänglich sind und von allen Studierenden abgerufen werden können.

 

Internationales
Zusammenarbeit mit dem IStO, der DE INTL und ausländischen Hochschulgruppen wird verbessert. Es soll eine Struktur zur Förderung der Vernetzung von internationalen und interkulturellen Hochschulgruppen geschaffen werden. Dem Engagement im Soli-Fonds wird weiterhin nachgegangen, sodass den ausländischen Studierenden in außerordentlich Notsituationen weiterhin geholfen werden kann.

 

Kultur
Der AStA besucht die Sitzungen des SKUSS-Programmausschusses, um die Kommunikation von Kulturgruppen untereinander zu unterstützen und eventuell die Koordinierung der Kulturgruppen in das Kulturreferat zu integrieren. Es wird außerdem ein engerer Kontakt zu Kulturförderern wie Jubez, Substage, Tempel, Städtisches Kulturamt, Badischem Staatstheater, etc. angestrebt. Der AStA erörtert Möglichkeiten, in Zukunft wieder Unifeste in größerem Maßstab zu organisieren. In Gesprächen mit zuständigen Abteilungen der Stadtverwaltung sollen die baulichen Vorraussetzungen geklärt und langfristige Lösungen gefunden werden. Für das Sommerfest 2015 muss in Zusammenarbeit mit dem Festkommitee ein Konzept gefunden werden.

 

Chancengleichheit
Der AStA setzt sich aktiv gegen Sexismus, Extremismus und Rassismus auf dem Campus ein. Gemeinsam mit dem Studentenwerk wird versucht vormittags eine Kinderbetreuung für Studierende mit Kind anzubieten. Zu anderen Zeiten stehen die  Räumlichkeiten für die Betreuung durch Eltern zur Verfügung. Je nach  Bedarf wird das Angebot entsprechend angepasst. Der Kontakt zwischen  studierenden Eltern wird gefördert. Der AStA setzt sich für einen Ausbau von Barrierefreiheit auf dem Campus ein. Darüber hinaus nimmt er am Treffpunkt „Studium Barrierefrei“, sowie an Sitzungen des Lenkungsgremium „Audit Familie und Beruf“ und in der internuniversitären Projektgruppe „Studieren mit Kind“ teil

 

Wahlen
Der AStA setzt sich für faire und ausgeglichene Wahlbeteiligungen ein. Dazu erstellt er ein Ventil, das sich mit den Wahlen beschäftigt, sowie eine Entscheidungshilfe (wie zum Beispiel den StuPa-O-Mat). Außerdem erarbeitet der AStA Konzepte zur Steigerung der Wahlbeteiligung und setzt diese um.