Arbeitsprogramm

Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Wintersemester 2013 und Sommersemester 2014

Der Vorstand der Studierendenschaft wird als Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA) bezeichnet.

Vorranigiges Ziel des AStA ist die Einführung der Verfassten Studierendenschaft (VS) zu Ende zu bringen. Fachschaften werden bei der Erstellung von Fachschaftsordnungen unterstützt. Der AStA führt Gespräche mit dem KIT und dem Studentenwerk zur Vorbereitung von Verträgen die entweder bereits mit dem mundtoten AStA bestehen oder für die Einführung der VS notwendig werden.

Um internationale Studierende besser in die VS zu integrieren, stellt der AStA  wichtige Informationen in englischer Sprache zur Verfügung. Vor allem der Aufbau und die Aufgaben, sowie die Beteiligungsmöglichkeiten, in etwa Wahlen, sollen präsentiert werden. Die Möglichkeiten, sich im studentischen Umfeld ehrenamtlich zu engagieren, sollen beworben werden. Unter anderem wird das Projekt "Engagier dich" fortgeführt. 

Der AStA wirkt darau hin, dass für gewählte Mitglieder in den Organen der Studierendenschaft während mindestens einem Jahr bei der Berechnung der Prüfungsfristen bis zu  einem Studienjahr unberücksichtigt bleiben kann. (§ 65 a Absatz 7 Satz 3 i.  V. m. § 34 Absatz 4 LHG)
 
Aktuelle, die Studierenden betreffenden, Themen werden vom AStA aufgegriffen und in die Studierendenschaft getragen. Die Gestaltung der KIT-Stuktur und des KIT-Leitbildes werden konstruktiv aus studentischer Sicht begleitet. 2014 informiert der AStA über die Kommunal- und Europawahlen hin und fordert zum Wählen auf.

Der Kontakt zum KIT-Präsidium und dem Studentenwerk wird gepflegt. Der KIT-Präsident wird einmal im Semester zu "Präsidium im Gespräch" eingeladen.

Der AStA gibt im Semester mehrere Magazine, genannt "Ventil", heraus. Darin und im Newsletter wird die Studierendenschaft über aktuelle Themen, insbesondere Wahlen und studentische Kultur, informiert. Der Newsletter wird mindestens einmal im Monat veröffentlicht. Weitere Informationskanäle sind Facebook, Homepage und Twitter. Dort werden primär Studierende je nach Bedarf über aktuelle Themen informiert. Insbesondere die Presse wird durch das Verschicken von Pressemitteilungen über wichtige Vorkomnisse in Kenntnis gesetzt. Alle wichtigen und studienrelevanten Informationen werden ungeachtet anderer Kommunikationskanäle auf der Homepage des AStAs veröffentlicht. Desweiteren erscheint zum Wintersemester 14/15 eine weitere Ausgabe des Kalend*A. Bis zum Ende des Jahres wird das von der Corporate-Design-Jury ausgewählte neue AStA-Design umgesetzt. Insbesondere bietet der AStA dem Studierendenparlament, der Fachschaftenkonferenz und den beim AStA registrierten Hochschulgruppen eine Plattform (Homepage), sich Studierenden zu präsentieren.

Zur landesweiten Vernetzung nimmt der AStA regelmäßig an den Treffen der Landesastenkonferenz (LAK) teil und unterstützt andere Studierendenschaften bei der VS-Einführung. Der AStA setzt sich für die Umsetzung der Zivilklausel ein, insbesondere am KIT. Er unterstützt die Verhandlungen zu einem landesweiten Studiticket. Gegebenenfalls führt der AStA eine entsprechende Urabstimmung durch. Der AStA hält Kontakt mit den Karlsruher ASten (KA-ASten) und pflegt die überregionale Zusammenarbeit.

Das Projekt Kinderkiste (Kiki) wird wiederbelebt. Gemeinsam mit dem Studentenwerk wird versucht vormittags eine Kinderbetreuung für Studierende mit Kind anzubieten. Zu anderen Zeiten stehen die Räumlichkeiten für die Betreuung durch Eltern zur Verfügung. Je nach Bedarf wird das Angebot entsprechend angepasst. Der Kontakt zwischen studierenden Eltern wird gefördert. Der AStA nimmt am Treffpunkt Studium Barrierefrei teil.
Der AStA unterstützt Interessierte bei der Durchführung von Lesekreise zu verschiedenen Themen und stellt Räumlichkeiten zur Verfügung.Der AStA regt die Organisation einer Anti-Sexismus- und einer Anti-Rassismus-Kampagne an. Wöchentlich findet eine Chancengleichheits- und eine Queer-Sprechstunde statt. Das Chancengleichheitsreferat ist Mitglied im Lenkungsgremium Audit Familie und Beruf und in der Interuniversitären Projektgruppe Studieren mit Kind.

Die Vergabe der Freitische wird evaluiert und bei Bedarf  verbessert. Zum kommenden Wintersemester sollen erneut Notunterkünfte angeboten werden. Mindestens dreimal pro Woche wird zu festen Zeiten eine Sozialberatung angeboten, in der Studierende unter anderem Fragen zum BAföG, zur Studienfinanzierung und Wohnen stellen können. Während der vorlesungsfreien Zeit kann hiervon abgewichen werden, jedoch wird mindestens einmal pro Woche zu einer bestimmten Zeit eine Sozialberatung angeboten. Das Sozialinfo wird überarbeitet. Das BAföG ist für viele Studierenden die wichtigste Säule der Studienfinanzierzung. Der AStA setzt sich für eine allgemeine Verbesserung des BAföG ein, insbesondere sollte das BAföG kontinuierlich an die gestiegenen finanziellen Belastungen angepasst werden. Zusammen mit dem Studentenwerk soll an einer Lösung gearbeitet werden, wie in Zukunft die Bearbeitung der BAföG-Anträge beschleunigt werden können.
Der AStA setzt sich dafür ein die Lage der studentischen Beschäftigten zu verbessern. Zum einen wird darauf hingearbeitet, dass in der Verwaltung des KIT die Strukturen und Arbeitsweisen so verbessert werden, dass eine fristgerechte Lohnauszahlung garantiert werden kann.
Desweiteren klärt der AStA die Studierenden über ihre Rechte, wie zum Beispiel Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall auf.

Dem Engagement im Soli-Fonds wird weiterhin nachgegangen, sodass den ausländischen Studierenden in  außerordentlichen Notsituationen weiterhin geholfen werden kann. Es wird eine Beratung für ausländische Studierende angeboten.

Die Beratungsangebote des AStA und SSV werden beworben. Jedes Mitglied des AStA bietet mindestens eine wöchentliche Sprechstunde an. Desweiteren bilden sich die AStA-Referenten auf ihren jeweiligen Gebieten fort. Der AStA setzt sich für Weiterbildungsmöglichkeiten für aktive Studierende insbesondere in Zusammenarbeit mit dem HoC ein und weist aktive Studierende in der VS auf diese und bereits bestehende hin.

Die beim AStA registrierten Hochschulgruppen und Studierende bei der Gründung solcher werden unterstützt. Die Vernetzung der Hochschulgruppen untereinander wird u.a. durch vom AStA organisierte Treffen gefördert. Der AStA berichtet persönlich  regelmäßig im Studierendenparlament und in der Fachschaftenkonferenz und steht für Rückfragen zur Verfügung. 
Der AStA arbeitet mit Unterstützung des FSK-Präsidiums eng mit der Fachschaftenkonferenz zusammen. Er hilft bei der Koordination und Absprache der studentischen Gremienvertreter.
Zur Verbesserung der Studienbedingungen und um die Studierbarkeit sicherzustellen arbeitet der AStA mit den studentischen Vertretern des Senats und den Senatskommissionen zusammen.

Ein besserer Kontakt zu den Lehramtsstudierenden wird angestrebt. Der Austausch der Lehramtstudierenden untereinander wird gefördert. Dazu wird die Gruppe Lehramt@KIT unterstützt und in Zusammenarbeit mit dieser eine Sprechstunde für Lehramtsstudierende angeboten. Um einen besseren Kontakt zu den promovierenden Studierenden zu gewährleisten wird ein regelmäßiger Austausch mit PaKIT (Promovierende am KIT) initiiert. 

In Zusammenarbeit mit dem Festkommitee organisiert der AStA für den UStA Kasse e.V. pro Semester ein Unifest und hilft bei dessen Durchführung. Das Kulturreferat besucht die Sitzungen des Skuss-Programmausschusses. Ein engerer Kontakt zu Kulturförderern wie Jubez, Substage und Tempel wird angestrebt. Der AStA führt Gespräche mit den zuständigen Stellen der Stadtverwaltung, mit dem Ziel Vereinfachungen der Zulassung von studentischen Kulturveranstaltungen zu erreichen.