Arbeitsprogramm

Wintersemester 2017 und Sommersemester 2018

Agenda 2021
Langfristig setzen wir uns mit folgenden, zentralen Themen auseinander:

  • Mehr studentischen Wohnraum fordern und sich bei Planung und Entwicklung beteiligen
  • Haus der Studierendenschaft bauen
  • MyHealth Projekt unterstützen

Haus der Studierendenschaft
Das Haus der Studierendenschaft soll allen studentischen Gruppen Aufenthaltsräume bieten. Insbesondere schließt dies Gremien, Hochschulgruppen und die studentische Selbstverwaltung mit ein. In dem Gebäude soll es Seminarräume und ein großes Sitzungszimmer geben, in denen verschiedene Treffen und Veranstaltung stattfinden können. Ein Raum für Großveranstaltungen wäre wünschenswert. Im Gebäude befinden sich die Büroräume der Verwaltung der Verfassten Studierendenschaft, diese sind Anlaufpunkt für alle Studierenden am Campus. Es ist immanent, dass das Gebäude zentral am Campus Süd gelegen ist. Der AStA setzt sich in Verbindung mit Studierendenschaften anderer Hochschulen, die das Angebot schon haben.

Hochschulgruppen
Die Homepage des AStA soll benutzerfreundlicher strukturiert werden. Dazu soll unter anderem das Projekt "Engagier dich" fortgeführt werden. Es wird ein Leitfaden mit Angeboten und Möglichkeiten für Hochschulgruppen erstellt. Studierende, die eine Hochschulgruppe gründen wollen, werden hierbei unterstützt. Die beim AStA registrierten Hochschulgruppen werden gefördert. Die Vernetzung der Hochschulgruppen untereinander wird u.a. durch vom AStA organisierte Treffen gefördert. Die Lösung der Raumproblematik wird aktiv vorangetrieben und die Hochschulgruppen werden finanziell unterstützt.

Studierendenschaft
Verbesserung der Vernetzung zwischen Gremien, Arbeitskreisen, Vereinen und AStA. Der AStA berichtet persönlich im Studierendenparlament und in der Fachschaftenkonferenz und steht für Rückfragen zur Verfügung. Der AStA arbeitet mit Unterstützung des FSK-Präsidiums eng mit der Fachschaftenkonferenz und den Fachschaften zusammen. Er hilft bei der Koordination und Absprache der studentischen Gremienvertreter. Zur Verbesserung der Studienbedingungen und um die Studierbarkeit sicherzustellen, arbeitet der AStA mit den studentischen Vertretern des Senats und der Senatskommissionen zusammen. Die Treffen der oben genannten Gremien werden regelmäßig besucht.

Öffentlichkeit
Aktuelle, die Studierenden betreffende Themen werden vom AStA aufgegriffen und in die Studierendenschaft getragen. Im Newsletter wird die Studierendenschaft über aktuelle Themen, insbesondere Wahlen und studentische Veranstaltungen, informiert. Der Newsletter wird einmal im Monat veröffentlicht. Weitere Informationskanäle werden genutzt. Dort werden primär Studierende je nach Bedarf über aktuelle Themen informiert. Insbesondere die Presse wird durch das Verschicken von Pressemitteilungen über wichtige Vorkommnisse in Kenntnis gesetzt. Auch in Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wird der Kontakt zum Studierendenwerk und dem KIT gehalten.

KIT
Der Kontakt zum KIT-Präsidium wird gepflegt, indem man sich unter anderem zweimal im Semester trifft. Das KIT-Präsidium wird einmal im Semester zur öffentlichen Veranstaltung "Präsidium im Gespräch" eingeladen.

Studierendenwerk
Die Kontakte zum Studierendenwerk werden weiterhin pflegt. Der AStA setzt sich mit dem Studierendenwerk wegen der ständig steigenden Essenspreise in Kontakt. Der AStA nimmt den Kontakt mit dem Studierendenwerk auf, um die Möglichkeiten der Erweiterung des Mensaangebots zu diskutieren.

Service
Alle Referenten sind für Anfragen von Studierenden erreichbar und bieten bei Bedarf Sprechstunden an. Das Service- und Beratungsangebot an der Theke wird ausgebaut. Zum kommenden Wintersemester sollen erneut Notunterkünfte angeboten werden. Mindestens zweimal pro Woche in der Vorlesungszeit wird zu festen Zeiten eine Sozialberatung angeboten, in der Studierende unter anderem Fragen zum BAföG, zur Studienfinanzierung und zum Thema Wohnen stellen können.

Umwelt
Wir setzen uns für einen nachhaltigen und fahrradfreundlichen Campus ein. Kontakt zur DE Zukunftscampus sowie entsprechenden Hochschulgruppen wird gepflegt.

BAföG
Der AStA setzt sich für eine allgemeine Verbesserung des BAföG ein, insbesondere sollte das BAföG kontinuierlich an die steigenden finanziellen Belastungen angepasst werden. Der AStA setzt sich für ein elternunabhängiges BAföG ein. Der setzt sich für eine an einer realistischer Studienzeit angepasste Bezahlung des BAföG ein.

Positionen
Der AStA nimmt regelmäßig an den Treffen der Landesstudierendenvertretung, etwa der LandesAStenkonferenz, teil, hält Kontakt mit den Karlsruher ASten (KA-ASten) und pflegt die überregionale Zusammenarbeit. Er unterstützt außerdem zielgerichtet, im Sinne der Karlsruher Studierenden, die Verhandlungen zu einem landesweiten Studiticket. Der AStA unterstützt aktiv die Verbesserung der Situation von Geflüchteten in Karlsruhe und stellt dafür Infrastruktur zur Verfügung. Der AStA positioniert sich gegen Diskriminierung und setzt sich für die Gleichbehandlung aller Studierenden ein. Der AStA diskutiert mit den Verkehrsbetrieben über bessere Beförderung in der Nacht. Der AStA lehnt Studiengebühren, insbesondere auch als allgemeine, nicht zweckgebundene Verwaltungsgebühr, strikt ab. Ziel des AStA ist es, das allgemeinpolitische Mandat der Verfassten Studierendenschaft zu vertreten und zu erhalten.

Kultur
Der AStA besucht die Sitzungen des Skuss-Programmausschusses, um die Kommunikation von Kulturgruppen untereinander zu unterstützen. Der Kontakt zu Kulturförderern und -veranstaltern wird gehalten, dazu wird unter anderem der Kontakt zu gemeinsamen Kulturforen wie dem Karlsruher Kulturring gesucht. In Gesprächen mit zuständigen Abteilungen der Stadtverwaltung sollen die baulichen Voraussetzungen geklärt und langfristige Lösungen für Veranstaltungen gefunden werden. 2018 wird ein Unifest organisiert. Kulturveranstaltungen am Campus werden gefördert.

Internationales
Der AStA stellt wichtige Informationen auch in englischer Sprache zur Verfügung, um ausländische Studierende besser in die VS zu integrieren. Kontakte zum Bereich Internationales im Studierendenwerk und im KIT werden weiterhin gepflegt. Das Buddy-Programm für internationale Studierende wird in Kooperation mit internationalen Hochschulgruppen, dem KIT und dem StuWe ausgebaut.

Geflüchtete am KIT
Für studieninteressierte Geflüchtete wird weiterhin ein attraktiver Campus gefördert. Aktivitäten für Geflüchtete am KIT werden unterstützt.

Chancengleichheit
Für die Kinderkiste bemühen wir uns um neue Räumlichkeiten und nehmen am Treffen Barrierefrei teil. Weiterhin wird die Mitgliedschaft im Lenkungsgremium Audit Familie und Beruf, in der interuniversitären Projektgruppe Studieren mit Kind und bei AK Sicher auf dem Campus aufrechterhalten. Wir bringen uns in Arbeitskreise des KIT zur Frauenförderung ein.

Queer
Die queer_lectures werden wieder aufgelegt. Wir setzen uns für Verbesserungen für Studierende, die trans* sind, ein; insbesondere werden wir das Konzept zur Namensführung weiter vorantreiben, um bald auf Bescheinigungen und KIT-Cards gewählte Namen nutzen zu können. Eine Vernetzung mit verwandten Referaten im Land, insbesondere mit Freiburg, wird angestrebt.

Politische Bildung
Der AStA trägt zur umfassenden politischen Aufklärung der Studierenden bei. Dies verwirklicht er durch Organisation oder Unterstützung von Veranstaltungen zu tagespolitischen Themen, auch im Hinblick auf aktuelle Kommunal-, Landtags-, Bundestags- und EU-Wahlen. Die Studierendenschaft soll besser über die Entwicklungen am KIT sowie der Dachstrategie und anderen strategischen Entscheidungen informiert und bei Entscheidungen einbezogen werden. Es soll ein Rückblick auf 35 Jahre VS-Verbot 1977-2012 und fünf Jahre VS 2013-2018 erstellt werden. Am Ende der Legislatur wird ein Bericht über die Tätigkeiten des AStA, des StuPa und der Arbeitskreise veröffentlicht.