Das Studierendenparlament möge beschließen: Die Maximalkosten für ein Fahradabo nach Ablauf des derzeitigen Vertrags werden pro Studierende Person und Semester auf maximal x€ festgelegt. Der Vorstand wird beauftragt, mit dieser Maßgabe in die Vertragsverhandlungen zu gehen. Der Abschluss eines entsprechenden Vertrages ist nur möglich, wenn die Karlsruher Studierendenschaften volle Verfügung über eine proportional dem von Ihnen übernommenen finanziellen Anteil an der Gesamtfinanzierung entsprechenden Anteil an Nextbike-Stationen erhält. Ich kündige an, dass ich für die Beratung den (Teil-)Ausschluss der Öffentlichkeit beantragen werde, um die Verhandlungsposition der Studierendenschaft nicht durch ein öffentliches Protokoll zu schwächen. Weiterhin werde ich beim Anbringen des Antrags bereits einen Änderungsantrag für eine Summe, die ich sinnvoll finde, einbringen (wiederum, um die Summe erstmal vor KVV und Stadt zu verschleiern). Begründung: Eigentlich dachte ich, dass durch die Umfrage, die derzeit läuft, auch eine entsprechende Beitragshöhe abgefragt wird. Das ist aber nicht der Fall - was ich an der Stelle klar kritisieren möchte. Die Situation ist komplexer als "8€ oder lasst es": - Die Stadt hat ihren Betrag ja immerhin noch von 30k auf 75k erhöht. - Der Betrag, der so entsteht, wird in eine Ausschreibung eingebracht. Es geht im Grunde nur darum, ob der Betrag attraktiv genug ist, um einen der zahlreichen Anbieter zu einem Angebot zu bringen. - Karlsruhe ist als Standort extrem attraktiv und bei den Fahradanbietern herrscht derzeit ein europaweiter Verdrängungs- und Preiskampf. Diesen kann man aus meiner Sicht durchaus nutzen. - Das nach langer Zeit und bei der derzeitigen allgemeinen Preissteigerung überall eine Preisanpassung notwendig ist, ist natürlich klar. Eine Erhöhung auf 8€ wäre aber eine Verdreifachung des Preises. Das ist absurd und aus meiner Sicht ein Bärendienst für die Studierenden. - Wenn wir hier einfach die vom KVV vorgeschlagene Summe übernehmen, dann bringen wir uns gegenüber Stadt und KVV in eine Position, in der man es "mit uns ja machen kann". Das ist strategisch dumm. - Zu den Stationen: Wer zahl, bestimmt. Ich war zur Thematik auch mit dem Verwaltungsratsvorsitzenden des Studierendenwerks (Adrian Keller lol) im Austausch. Nach überenstimmender Einschätzung ist das Abo mit der Summe, die ich beantragen werden, gut machbar.