Liebe Abgeordnete,
liebe Mitglieder des Vorstandes,
liebe Mitglieder des Ältestenrats,
liebe Mitglieder des Präsidiums der Fachschaftenkonferenz,
liebe Vertreter*innen in der Fachschaftenkonferenz,
liebe Mitglieder der Fachschaftsvorstände,
liebe Interessierte,

hiermit lade ich euch zur 2. Sitzung des Studierendenparlaments am Dienstag den 10. November 2026 um 19.30 Uhr im Raum SR4 im Lernzentrum (Geb. 30.28) ein.

AFAIK ist das Gremien System weiterhin down, deshalb wieder die Wahlen vom letzten mal, dafür funktionieren Mails aber wieder.

Ich schlage folgende Tagesordnung vor:
1. Begrüßung
2. Fragestunde der Öffentlichkeit
3. Feststellung der Beschlussfähigkeit
4. Feststellung der ordentlichen Einladung
5. Anträge
 5a. Änderung GO: Maximale Sitzungsdauer
 5b. Änderung GO: Vernichtung Wahlunterlagen
 5c. Änderung GO: Wahlen als zusätzliche Tagesordnungspunkte
6. Wahlen
 6a. Vorstand
 6b. Ältestenrat
 6c. Vergabekommission der Notlagenhilfe
 6d. Kontrollkommission der Notlagenhilfe
 6e. Präsidium des Studierendenparlaments
 6f. KIT-Senat
 6g. Senatskommission für Studium und Lehre
 6h. Senatskommission für Prüfungsordnungen, Auswahl und Zulassung
 6i. Senatskommission für Strategie- und Strukturangelegenheiten
 6j. Senatskommission Programmevaluation Lehre und Studium (KIT-PLUS)
 6k. Senatskommission für Chancengleichheit und Diversität
 6l. Haushaltskommission
 6m. Kommission zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis
 6n. Ordnungsausschuss
 6o. Kommission zur Vergabe der Qualitätssicherungsmittel am FORUM
 6p. MINT-Kolleg Planungsausschuss
 6q. Vertretungsversammlung des Studierendenwerks Karlsruhe
 6r. Digitalisierungs-Forum
 6s. Nachhaltigkeitsforum
 6t. Rat der Studierenden von Eucor
 6u. EPICUR SHAPE IT Student Board
 6v. Kassenprüfungsausschuss AKK
 6w. Forum "Rekrutierung von Studentinnen"
 6x. Beirat für internationale Studierende
 6y. KIT-Gremium für administrative Angelegenheiten
 6z. Delegierte der KIT-Studierendenschaft im Karlsruher Bündnis für Demokratie und Menschenrechte
7. Berichte
 7a. AStA
 7b. FSK
 7c. Senat
 7d. Sonstige
8. Sonstiges
 8a. Diskussionstop


== TOP 5: Eingegangene Anträge ==


==== TOP 5a: Änderung GO: Maximale Sitzungsdauer ====
Antragssteller*in: Phiebs Fahrer


Antragstext:
1. In § 7 wird folgender Absatz 8 angefügt:

(8) Sitzungen des Studierendenparlaments sollen eine Dauer von drei Stunden ab dem in der Einladung angesetzten Sitzungsbeginn nicht überschreiten. Das Präsidium gestaltet die Tagesordnung so, dass sie in dieser Zeit voraussichtlich abgearbeitet werden kann, und weist frühzeitig in der Sitzung darauf hin, wenn dies absehbar nicht gelingt. Nach Ablauf von drei Stunden schließt das Präsidium die Sitzung nach Abschluss des laufenden Tagesordnungspunkts. Nicht behandelte Tagesordnungspunkte werden auf die nächste Sitzung vertagt. Abweichend von Satz 3 kann das Studierendenparlament auf Antrag einmalig eine Verlängerung um bis zu 30 Minuten mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschließen.

2. In § 14 Abs. 2 wird folgende Nummer 20 angefügt:
Verlängerung der Sitzung nach § 7 Absatz 8 Satz 5


Synopse:

Geltende Fassung                                              Neue Fassung
§ 7 endet mit Abs. 7                                          § 7 Abs. 8 neu (siehe oben)
§ 14 Abs. 2 endet mit Nr. 19 „Auflösung der Zählkomission"    Nr. 20 neu: „Verlängerung der Sitzung nach § 7 Absatz 8 Satz 5"


Begründung:

Ein Parlament, dass bis mitternacht Tagt ist kein Ort an dem Basisdemokratische Arbeit funktionieren kann. Es wird ein Ausdauerwettbewerb den nicht diejenigen mit den besten Argumenten gewinnen können, sondern diejenigen, die es sich leiten können (Leute ohne Nebenjob, ohne Care-Verplichtungen, ohne chronische Erkrankung, ohne langen Heimweg über ein OPNV Netz, in dem nachts wenig/keine Verkehrsmittel mehr fahren).

Unsere Sitzungen beginnen um 19:30. Eine Grenze von drei Stunden bedeutet ein Ende um 22:30. Das ist eine Uhrzeit, zu der man zwar spät, aber noch gesund ins Bett gehen kann. Wer am nächsten Morgen zu einer Vorlesung oder Lohnarbeit gehen muss, braucht Schlaf. Ich finde die neoliberale Logik, dass man sich selbst ohne grenze selbst ausbeuten soll, dürfen wir nicht in unsere Gremien tragen und Ehrenamt darf nicht auf die Kosten der Gesundheit derniger gehen, die es leiten.

Ich kann selbst sagen, dass mein Schlafrhytmus jede Stupa sitzung bisschen gefickt wurde. Ich war zwar selbst in der Leitungsposition des Studierendenparlaments, aber ich habe es für normal empfungen, dass "Stupa Sitzungen nunmal lang gehen". Deshalb braucht es eine verbindliche Regel, die dieses strukturelle Norm behebt.

Demokratietechnisch sind lange Sitzungszeiten außerdem hochproblematisch. Je später der Abend ist, desto leerer der Saal (auch wenn meistens die RCDSler die sind die früher gehen und ich jetzt nicht soooo sehr ein Problem damit habe), aber desto müder sind auch die, die noch da sind. Beschlüsse, die von einer erschöpften Restbestzung durchgewunken werden, haben nicht die selbe Legitimität wie Beschlüsse, die in voller Besetzung und klarem Kopf gefällt werden. Auch die Öffentlichkeit wird faktisch ausgeschlossen, wenn niemand mehr bis zum Ende da bleiben kann und unsere Protokollassistenz müssen wir nicht nur extra bezahlen, sondern verschärfen ihre Arbeitsbedingungen.

Die letzten Sitzungen der letzten Amtszeit haben beweisen, dass drei Stunden reichen. Wir waren Mehrfach vor 22 Uhr fertig. Die Regel verlangt nichts unmögliches, sie macht etwas verbindlich, was funktionieren kann. Für Notfälle mit Fristdruck bleibt die Verlängerung um 30 Minuten.

Ich möchte zudem festhalten, dass im Stupa oft über Geopolitik diskutiert wurde. Ich finde das sehr gut, da Hochschulpolitik nie unpolitisch und Krieg, Aufrüstung, Militarisierung der Forschung und globale Ungerechtigkeiten uns als Studierende und insbesondere als Studierende an einer Uni, die Kriegsforschung in Deutchland wieder cool machen will,  direkt betrifft. Die hämischen Kommentare anderer Abgeordneter über diese Debatten zeigt vorallem, wie bequem es sich manche in ihrem vermeintlich unpolitischen Elfenbeinturm gemacht haben. Diese Debatten möchte ich mir nicht nehmen lassen.

Diese Themen verdienen einen eigenen Raum statt Teil einer späten Restsitzung nach 23:00 zu sein. Deshalb möchte ich Hervorheben, dass unsere Geschäftsordnung die Möglichkeit Vorsieht mit einfacher Mehrheit einen Ausschuss einzusetzen (der sich bei bedarf beispielsweise mit Antimilitarismus, internationaler Politik oder Frieden beschäftigen kann). So bekommen diese Fragen die Zeit und Tiefe, die sie verdienen und unser Plenum kann handlungsfähig bleiben.

Ich bitte deshalb um Zustimmung.

 

 


==== TOP 5b: Änderung GO: Vernichtung Wahlunterlagen ====
Antragssteller*in: Martin Gurres

Antragstext:
§ 6 (9) 3. 5. wird geändert von:
"""
5. Bei geheimen Wahlen genutzte Stimmzettel. Diese sind nach Ablauf der Anfechtungsfrist gem. § 40 Abs. 4 Organisationssatzung zu vernichten. 
Maßgeblich für den Beginn der Frist ist die Veröffentlichung des Protokolls. 
Die Vernichtung der Wahlunterlagen wird ausgesetzt, solange der Ältestenrat noch nicht über eine Anfechtung einer Wahl oder Abstimmung entschieden hat.

Den Mitgliedern des Studierendenparlaments ist auf Verlangen Einsicht in die Unterlagen zu gewähren.
"""
zu
"""
5. Bei geheimen Wahlen genutzte Stimmzettel. Diese sind nach Ablauf der in der Organisationssatzung festgelegten Anfechtungsfrist für Wahlen zu vernichten. 
Maßgeblich für den Beginn der Frist ist die Veröffentlichung des Protokolls. 
Die Vernichtung der Wahlunterlagen wird ausgesetzt, solange der Ältestenrat noch nicht über eine Anfechtung einer Wahl oder Abstimmung entschieden hat.

Den Mitgliedern des Studierendenparlaments ist auf Verlangen Einsicht in die Unterlagen zu gewähren.
"""

Begründung:

§ 40 Abs. 4 ist 2025 entfallen und wurde in § 3 Abs. 4 übernommen.
Alternativ: § 40 Abs. 4 => § 3 Abs. 4

 

 


==== TOP 5c: Änderung GO: Wahlen als zusätzliche Tagesordnungspunkte ====
Antragssteller*in: Martin Gurres


Antragstext:
§ 2 - Tagesordnung (2) 5.

"Zusätzliche Tagesordnungspunkte können während der Sitzung [...]. Nicht [...] aufgenommen werden dürfen:"

wird geändert von
"""
5. Wahlen und Bestätigung von Wahlen
"""
zu

"""
5. entfällt
"""

und

§ 4 - Öffentlichkeit (3)
wird geändert von
"""
(3) Um die Öffentlichkeit herzustellen, ist die Einladung inklusive der vorgeschlagenen Tagesordnung,
allen Anträgen nach § 2 Abs. 1 und Wahlen auf einer geeigneten öffentlichen Weise zu veröffentlichen,
beispielsweise auf der Website der Verfassten Studierendenschaft.
"""
zu
"""
(3) Um die Öffentlichkeit herzustellen, ist die Einladung inklusive der vorgeschlagenen Tagesordnung und
allen Anträgen nach § 2 Abs. 1 auf einer geeigneten öffentlichen Weise zu veröffentlichen,
beispielsweise auf der Website der Verfassten Studierendenschaft.
"""

Begründung:

Es ist zwar sinnvoll, dass zu Wahlen speziell eingeladen werden muss,
in der Realität werden allerdings einfach alle möglichen Wahlen in die Einladung gepackt.
Das reduziert die Übersichtlichkeit der Einladung und wenn dann mal eine Wahl vergessen wird ist das doof.
In Zweifelsfällen können bis zu 4 Wochen nach Protokollveröffentlichung Wahlergebnisse angefochten werden.
Ansätze wie z.B. das Maximum an "spontanen" Wahlen zu limitieren scheitern daran, dass dann einfach wieder mit allen Wahlen eingeladen wird.
Idealerweise sind vor der Sitzung die tatsächlich anstehenden Wahlen bekannt und können dann auch in die Einladung aufgenommen werden.

Diskussionsanreiz: Sollte in der Einladung auf das Gremiensystem verwiesen werden müssen?

 

==== TOP 6: Wahlen ====
 == 6a. Vorstand (AStA) ==
 Zusammensetzung: unbegrenzte Mitgliederzahl

 Amtszeit: 01.10.2026 - 30.09.2027
 Mitglieder: keine
 Zu wählen: 27 Mitglieder

 == 6b. Ältestenrat (ÄRa) ==
 Zusammensetzung: 5 Mitglieder

 Amtszeit: 01.10.2026 - 30.09.2027
 Mitglieder: Adrian Keller
 Zu wählen: 2 Mitglieder

 == 6c. Vergabekommission der Notlagenhilfe (VK Notlagenhilfe) ==
 Zusammensetzung: 6 Mitglieder, 4 Stellvertreter*innen

 Amtszeit: 01.04.2026 - 31.03.2027
 Mitglieder: Moritz Pfafferott, Jonas Baumann, Anna Zanke, Thea Fleig, Ayda Celik
 Stellvertreter*innen: Paul Link, Robin Oehler, Laura Weiser, Sören Finna
 Zu wählen: 1 Mitglied

 == 6d. Kontrollkommission der Notlagenhilfe (KK Notlagenhilfe) ==
 Zusammensetzung: 4 Mitglieder

 Amtszeit: 01.04.2026 - 31.03.2027
 Mitglieder: Adrian Keller, Tobias Wiese, Yannik Enss
 Zu wählen: 1 Mitglied

 == 6e. Präsidium des Studierendenparlaments (StuPa-Präsidium) ==
 Zusammensetzung: 1 Mitglied, 2 Stellvertreter*innen

 Amtszeit: 01.10.2026 - 30.09.2027
 Mitglieder: keine
 Zu wählen: 3 Mitglieder

 == 6f. KIT-Senat (KS) ==
 Zusammensetzung: 4 Mitglieder, 4 Stellvertreter*innen

 Amtszeit: 01.10.2026 - 30.09.2027
 Stellvertreter*innen: keine
 Zu wählen: 2 Stellvertreter*innen

 == 6g. Senatskommission für Studium und Lehre (SK SL) ==
 Zusammensetzung: 4 Mitglieder, 2 Stellvertreter*innen

 Amtszeit: 01.10.2026 - 30.09.2027
 Mitglieder: Franka Fockel, Rafael Spiegel, Tobias Kempf
 Stellvertreter*innen: Kris Weyrich
 Zu wählen: 1 Mitglied, 1 Stellvertreter*in

 == 6h. Senatskommission für Prüfungsordnungen, Auswahl und Zulassung (SK POAZ) ==
 Zusammensetzung: 2 Mitglieder, 2 Stellvertreter*innen


 Amtszeit: 01.10.2026 - 30.09.2027
 Mitglieder: Adrian Keller
 Stellvertreter*innen: keine
 Zu wählen: 1 Mitglied, 2 Stellvertreter*innen

 == 6i. Senatskommission für Strategie- und Strukturangelegenheiten (SK STR) ==
 Zusammensetzung: 1 Mitglied, 1 Stellvertreter*in

 Amtszeit: 01.10.2026 - 30.09.2027
 Mitglieder: Adrian Keller
 Stellvertreter*in: keine
 Zu wählen: 1 Stellvertreter*in

 == 6j. Senatskommission Programmevaluation Lehre und Studium (KIT-PLUS) (SK PLUS) ==
 Zusammensetzung: 3 Mitglieder, 2 Stellvertreter*innen

 Amtszeit: 01.10.2026 - 30.09.2027
 Mitglieder: Anna Zanke
 Stellvertreter*innen: Carl Bodmann
 Zu wählen: 2 Mitglieder, 1 Stellvertreter*in

 == 6k. Senatskommission für Chancengleichheit und Diversität (SK CHG) ==
 Zusammensetzung: 2 Mitglieder, 2 Stellvertreter*innen

 Amtszeit: 01.10.2026 - 30.09.2027
 Mitglieder: Sascha Gruber, Maren Zimmermann
 Stellvertreter*innen: Alisa Eisele
 Zu wählen: 1 Stellvertreter*in

 == 6l. Haushaltskommission (SK Haushalt) ==
 Zusammensetzung: 1 Mitglied, 1 Stellvertreter*in

 Amtszeit: 01.10.2026 - 30.09.2027
 Mitglieder: keine
 Stellvertreter*in: Adrian Keller
 Zu wählen: 1 Mitglied

 == 6m. Kommission zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis (SK GWP) ==
 Zusammensetzung: 1 Mitglied

 Amtszeit: 01.10.2026 - 30.09.2027
 Mitglieder: keine
 Zu wählen: 1 Mitglied

 == 6n. Ordnungsausschuss (OA) ==
 Zusammensetzung: 2 Mitglieder, 2 Stellvertreter*innen

 Amtszeit: 01.10.2026 - 30.09.2027
 Mitglieder: keine
 Stellvertreter*innen: keine
 Zu wählen: 2 Mitglieder, 2 Stellvertreter*innen

 == 6o. Kommission zur Vergabe der Qualitätssicherungsmittel am FORUM (FORUM-QSM-Kommission) ==
 Zusammensetzung: 4 Mitglieder, 1 Stellvertreter*in

 Amtszeit: 01.10.2026 - 30.09.2027
 Mitglieder: keine
 Stellvertreter*in: keine
 Zu wählen: 4 Mitglieder, 1 Stellvertreter*in

 == 6p. MINT-Kolleg Planungsausschuss (MINT-K PA) ==
 Zusammensetzung: 2 Mitglieder

 Amtszeit: 01.10.2026 - 30.09.2027
 Mitglieder: keine
 Zu wählen: 2 Mitglieder

 == 6q. Vertretungsversammlung des Studierendenwerks Karlsruhe (StuWe-VV) ==
 Zusammensetzung: 5 Mitglieder, 5 Stellvertreter*innen

 Amtszeit: 15.10.2026 - 14.10.2027
 Mitglieder: keine
 Stellvertreter*innen: keine
 Zu wählen: 5 Mitglieder, 5 Stellvertreter*innen

 == 6r. Digitalisierungs-Forum (D-FO) ==
 Zusammensetzung: 3 Mitglieder

 Amtszeit: 01.10.2026 - 30.09.2027
 Mitglieder: Sarah Raab
 Zu wählen: 2 Mitglieder

 == 6s. Nachhaltigkeitsforum (N-FO) ==
 Zusammensetzung: 3 Mitglieder

 Amtszeit: 01.10.2026 - 30.09.2027
 Mitglieder: keine
 Zu wählen: 3 Mitglieder

 == 6t. Rat der Studierenden von Eucor (Eucor-SR) ==
 Zusammensetzung: 2 Mitglieder, 2 Stellvertreter*innen

 Amtszeit: 01.01.2026 - 31.12.2026
 Mitglieder: Markus Magarin
 Stellvertreter*innen: keine
 Zu wählen: 1 Mitglied, 2 Stellvertreter*innen

 == 6u. EPICUR SHAPE IT Student Board (EPICUR SB) ==
 Zusammensetzung: 2 Mitglieder, 2 Stellvertreter*innen

 Amtszeit: 01.10.2026 - 30.09.2027
 Mitglieder: keine
 Stellvertreter*innen: keine
 Zu wählen: 2 Mitglieder, 2 Stellvertreter*innen

 == 6v. Kassenprüfungsausschuss AKK (AKK-KPA) ==
 Zusammensetzung: 1 Mitglied

 Amtszeit: 01.10.2026 - 30.09.2027
 Mitglieder: keine
 Zu wählen: 1 Mitglied

 == 6w. Forum "Rekrutierung von Studentinnen" (Forum Rekr. Studentinnen) ==
 Zusammensetzung: 3 Mitglieder

 Amtszeit: 01.10.2026 - 30.09.2027
 Mitglieder: keine
 Zu wählen: 3 Mitglieder

 == 6x. Beirat für internationale Studierende (IStO-Beirat) ==
 Zusammensetzung: 3 Mitglieder

 Amtszeit: 01.10.2026 - 30.09.2027
 Mitglieder: keine
 Zu wählen: 3 Mitglieder

 == 6y. KIT-Gremium für administrative Angelegenheiten (KaA) ==
 Zusammensetzung: 1 Mitglied

 Amtszeit: 01.10.2026 - 30.09.2027
 Mitglieder: keine
 Zu wählen: 1 Mitglied

 == 6z. Delegierte der KIT-Studierendenschaft im Karlsruher Bündnis für Demokratie und Menschenrechte (Delegierte Bündnis f. Demokratie) ==
 Zusammensetzung: 2 Mitglieder

 Amtszeit: 01.10.2026 - 30.09.2027
 Mitglieder: keine
 Zu wählen: 2 Mitglieder

== 8. Sonstiges ==

==== 8a. Diskussion über Wissenschaftsfreiheit ====
Einreicher*in: Maren Zimmermann
Themen: Wissenschaftsfreiheit, Parität und Erfurter Erklärung
Hintergrundinformationen: 
https://www.gew-berlin.de/aktuelles/detailseite/kampf-um-die-hochschuldemokratie
https://www.gew.de/fileadmin/media/sonstige_downloads/hv/Service/Presse/2026/2026-10-Erfurter-Erklaerung.pdf
https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2025/bvg25-111.html?nn=148438

Diskussionsgedanken von Maren:

Ich war bei der GEW-Wissenschaftskonferenz zum Thema „Wissenschaft
unter Druck - Perspektiven der Akademischen Freiheit“. Dabei ging es
unter anderem um das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Dezember
letzten Jahres zum Thüringer Hochschulgesetz und die Frage, inwiefern
Gremien paritätisch besetzt werden dürfen. Ich fand spannend, dass das
Gericht hier von seiner früheren Rechtsprechung abgewichen ist, nach
der eine paritätische Besetzung die Wissenschaftsfreiheit von
Professor*innen gefährden könne. Ich glaube, das wirft auch für uns
einige interessante Fragen auf.
Zum einen fände ich es spannend, darüber zu sprechen, wie wir
grundsätzlich zu Viertel-, Drittel- oder anderen Formen der Parität
stehen. Wie erleben wir unsere eigene Rolle und Repräsentation in den
Gremien? Was sind unsere Erfahrungen damit, wie viel wir dort
tatsächlich mitentscheiden können? Und halten wir es für sinnvoll,
eine Diskussion über mehr Mitbestimmung anzustoßen? Änderungen am
Landeshochschulgesetz können ja schließlich auch mit Einschränkungen
unserer bisherigen Mitbestimmungsmöglichkeiten verbunden sein. Sehen
wir hier konkrete Gefahren, aber vielleicht auch Chancen für
Veränderungen? Und wäre es sinnvoll, das Thema beispielsweise über
die LAK anzugehen?

Ein zweiter Punkt ist für mich die Frage, wem Wissenschaftsfreiheit
eigentlich zusteht. Verstehen wir sie vor allem als ein Recht von
Professor*innen oder als etwas, das allen wissenschaftlich Tätigen an
der Uni zusteht,  also auch wissenschaftlichen Mitarbeitenden und
Studierenden?
Gerade weil das Verfassungsrecht hier zwischen Professorinnen, anderen
wissenschaftlich Tätigen und den Beschäftigten in Technik, Verwaltung
und Service unterscheidet, frage ich mich, ob und wie wir uns selbst
stärker als Trägerinnen der Wissenschaftsfreiheit begreifen können
und sollten.
Das könnte beispielsweise auch im Kontext aktueller Entwicklungen am
KIT relevant sein, etwa wenn Hochschulgruppen die Möglichkeit genommen
wird, Veranstaltungen durchzuführen, oder ihnen Räume entzogen werden.
Wäre es denkbar, solche Fälle auch als Fragen der
Wissenschaftsfreiheit und möglicherweise als Grundrechtseingriffe zu
verstehen? Welche Chancen sehen wir darin, uns als Studierende stärker
auf die Wissenschaftsfreiheit zu berufen? Und hätten wir als
Studierendenschaft den Mut und die Möglichkeit, eine solche Perspektive
stärker zu vertreten?

Im Kontext des Urteils und der aktuellen politischen Situation steht die
Erfurter Erklärung der GEW. Ich würde gerne mit euch darüber
diskutieren, was ihr von der Erklärung und ihrer Analyse haltet.
Daran schließt sich für mich die Frage an, welche Verantwortung wir
als Studierende haben, uns für Wissenschaftsfreiheit einzusetzen. Die
GEW macht in ihrer Erklärung beispielsweise deutlich, dass prekäre
Beschäftigungsverhältnisse und die Abhängigkeit von Drittmitteln die
Wissenschaftsfreiheit gefährden können. Diese Einschätzung teile ich
grundsätzlich, aber ich fände es gut, auch darüber ins Gespräch zu
kommen, wie wir das als Studierendenschaft sehen und inwiefern wir
solche Themen als Teil unserer eigenen Arbeit verstehen.
Schließlich betreffen diese Probleme zwar teilweise unmittelbar eher
den wissenschaftlichen Mittelbau, haben aber auch Auswirkungen auf uns,
beispielsweise auf unsere Dozierenden, die Qualität unserer Lehre und
unsere eigenen zukünftigen Arbeitsbedingungen. Ich finde deshalb die
Frage spannend, inwiefern wir solche Themen auch als unsere eigenen
begreifen und uns politisch dafür einsetzen wollen.

Ebenso denke ich, dass es sich lohnt, darüber zu sprechen, wie unser
Verhältnis als Studierende zu den anderen Personengruppen am KIT ist
(z. B. Promovierenden, wissenschaftlichen Mitarbeitenden und MTSV) und
welches Potenzial wir für eine Zusammenarbeit sehen. Dazu gehört für
mich auch die Frage, ob wir Kooperationen mit dem Betriebsrat des KIT
sinnvoll finden und bei welchen Themen wir enger zusammenarbeiten
sollten. Ich fände es einfach schön, wenn wir uns die Zeit nehmen
könnten, diese Fragen gemeinsam zu diskutieren und uns darüber klarer
zu werden, welche Position wir als Studierende dazu einnehmen wollen.

Gerade weil das größere Themen sind, würde ich lieber erstmal eine
offene Diskussion anstoßen, statt direkt einen Beschluss vorzuschlagen.
Was denkt ihr?
 

date