Zivilklausel

Eine Zivilklausel für das ganze KIT

Zivilklausel

Schon 2009, vor der Gründung des KIT, sprach sich die Studierendenschaft für eine Zivilklausel im KIT-Gesetz aus. Laut der damaligen Urabstimmung soll der Satz „Das KIT verfolgt nur friedliche Zwecke.“ ins Gesetz aufgenommen werden und in Streitfällen der KIT-Senat über die Durchführung von Forschungsprojekten entscheiden. Diese Position wurde durch das Studierendenparlament übernommen, jedoch fand die Zivilklausel ihren Weg nicht in der gewünschten Form ins KIT-Gesetz. Darin wurde in §2 Abs.

Zivilklausel am KIT - Wollen die Studis das?

Zivilklausel

Das letzte Mal, als das Thema der Zivilklausel an unserer Universität hoch kochte, war beim Verschmelzungsprozess von Forschungszentrum und Universität zum heutigen Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das Forschungszentrum hat, bis heute, eine Zivilklausel, die Universität Karlsruhe hatte keine. Für das KIT wurde die Zivilklausel des Campus Nord nicht übernommen, obwohl sich die Studierendenschaft dafür positionierte.

Diskussionsveranstaltung am 29.04: „KIT Tabu-Bruch - Kern- und Waffenforschung unter einem Dach“

Unter dem Titel „KIT Tabu-Bruch - Kern- und Waffenforschung unter einem Dach“ findet am Mittwoch, 29.04., eine Diskussionsveranstaltung statt. Die Bundestagsabgeordnete und atompolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion Sylvia Kotting-Uhl spricht über den Verstoß gegen die Teil-Zivilklausel für Großforschungsaufgaben im KIT-Gesetz aufgrund der zivil-militärischen Atomforschung am Institut für Kern- und Energietechnik (IKET) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).

Ethik am KIT: Die Geschichte von Clara Immerwahr und Fritz Haber wird immer präsenter

Die Geschichte des Wissenschaftlerpaares Fritz Haber und Clara Immerwahr hat es mittlerweile weit in die mediale Öffentlichkeit hinein geschafft. Der Giftgas-Chemiker und die promovierte Friedensaktivistin inspirierten Dramaturgen und Regisseure. [2] Nun nimmt der Fernsehfilm 'Clara Immerwahr' am 3sat-Zuschauerwettbewerb teil: http://www.3sat.de/page/?source=/ard/zuschauerpreis/178502/index.html. Schon seit einigen Jahren vertritt die Studierendenschaft am KIT eine klare Haltung zu moralisch-ethisch korrekter Forschung.

Kriege in und um Europa: Zivilklausel am KIT einführen!

Wie kann der Westen einen Völkermord in der Ukraine verhindern? Wie können Menschen vor IS-Milizen wirklich geschützt werden? Diese und weitere Fragen müssen sich Politiker und jeder einzelne zurzeit stellen. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen spricht davon, dass Putin die Ukraine im besten Falle nur destabilisieren wolle, im schlimmsten Fall wolle er mehr. [1] UN-Flüchtligskomissar António Guterres spricht vom Syrien-Konflikt als vom 'größten humanitären Notfall' [2] unserer Tage und Die Zeit titelt "Von Kriegen umzingelt: Was nun?" [3]

Podiumsdiskussion "Zukunft der Kernforschung am KIT"

Der UStA veranstaltet am

Donnerstag, den 21. April, 18 Uhr im Redtenbacherhörsaal

eine Podiumsdiskussion zum aktuellen Thema "Zukunft der Kernforschung am KIT"

Als Diskussionsteilnehmer erwarten wir:

Uni-Friedensgruppe lädt zum nächsten Treffen

Die Unifriedensgruppe, ein Arbeitskreis des UStA, trifft sich am 15.03.2011 um 15:00 Uhr im UStA-Büro zur nächsten Sitzung. Themen werden u.a. die Durchsetzung der Zivilklausel am KIT, die Folgen von Militärforschung und der Einsatz der Bundeswehr im Ausland sein.
Bei Interesse meldet euch unter ufg@usta.de oder kommt einfach direkt zur Sitzung.

UniFriedensgruppe

Die UniFriedensgruppe (UFG) ist ein schon seit längerem bestehender Arbeitskreis des UStA, der zu Beginn des Afghanistankrieges wiederbelebt worden ist. Wir versuchen Krieg im Allgemeinen und die Auslandseinsätze der Bundeswehr im Speziellen kritisch zu hinterfragen und zu beleuchten; wir möchten uns ein möglichst neutrales Bild machen und dieses auch mit Flugblatt- und Plakataktionen an die Studierenden weiterzugeben. Das nächste Treffen der UniFriedensgruppe ist am Montag, 13.12.2010 um 18:00 Uhr im UStA. Kontakt unter ufg@usta.de

Internationaler Antikriegstag 2010

Der UStA unterstützt die Kundgebung des Friedensbündnis Karlsruhe zum Internationalen Antikriegstag 2010 auf dem Campus und dem Karlsruher Marktplatz

17:00 Uhr
Fritz-Haber-Weg (Uni-Gelände)
- symbolische Umbenennung in Clara-Immerwahr-Weg

17:00 - 18:00 Uhr
Marktplatz Karlsruhe, vor dem Rathaus
- Infostand
- Legen eines Peace-Zeichens (bitte Blumen mitbringen)

ab 18 Uhr
- Kundgebung mit Redebeiträgen und Musik

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